Bertramisch

42 Lektionen mit IM Nikolas Lubbe

Niveau: 1200-2300+

Dauer: 6h 51min

Preis: 37,95€


Das erfolgreiche Spielen von Hauptsystemen wird immer schwieriger: Man lernt dutzende Stunden einzelne Abspiele nach 1.e4 oder 1.d4 und schon erscheint das nächste Buch und widerlegt die gerade erst gelernte Variante. Und wie soll es anders sein: Natürlich kennt unser Gegner schon die neuesten Tricks und Kniffe. Oft fühlt es sich an als würden wir nicht mehr gegen Menschen, sondern gegen Eröffnungsbücher spielen.

Damit ist jetzt Schluss! Die Lösung lautet Bertramisch! "Bertramisch? - Noch nie gehört!" Gut, denn genau das ist der Punkt. Bertramisch ist ein sehr unbekanntes System, dass in kaum einem Schachbuch erwähnt wird und gute Analysen dazu suchte man bisher vergeblich...

Aber der Reihe nach: Ich widme diesen Kurs meinem Trainer Karsten Bertram, der mir neben dem Schachspiel auch zahlreiche Lektionen fürs Leben beigebracht hat und dem ich viel verdanke (Danke, Karsten!). Er hat sich dieses System vor fast 25 Jahren ausgedacht als didaktisches Konzept, damit seine Schüler keine zahlreichen Stunden mit Theorie auswendig lernen verbringen und stattdessen die Partie  mit einem Plan starten können und dann selber denken (=lernen) müssen. So tauften seine Schüler das System schon vor 20 Jahren auf den Namen Bertramisch.

Der rudimentäre Plan war einfach:

Wir bauen uns immer gleich auf, rochieren lang und stürmen mit den Bauern am Königsflügel vor.

 

Das Resultat:

Wir lernten alle  äußerst schnell und effektiv wie man einen Plan verfolgt und dank meist heterogener Rochaden wie man die Balance zwischen Angriff & Verteidung sowie Flügelangriff & Zentraler Gegenschlag hält. So sind die meisten seiner Schüler binnen 1-3 Jahren auf ein Rating von 1700 und mehr gekommen, ganz ohne klassisches Theoriewissen.

 

Trivia:
Manche nennen das System auch Jobava-Londoner. Als Baadur Jobava das erste Mal zu 1.d4, 2.Sc3, 3.Lf4 griff hatte Karsten diesen Aufbau aber schon hunderten Kindern und Jugendlichen beigebracht: Es bleibt für mich also immer Bertramisch!

Dieses rudimentäre System habe ich in den letzten Jahren mithilfe modernster Engines und unzählbarer Praxispartien zu einem sehr persönlichen Repertoire und zu meiner absoluten Lieblingseröffnung geformt. Natürlich musste die Grundidee um weitere essentielle Ideen, Pläne und Motive ergänzt werden, aber es bleibt dem Grunde nach überschaubar:

Wir suchen uns oft positionelles Spiel mit Sb5 und stellen die Figuren des Gegners am Damenflügel schlecht.

Die schnelle lange Rochade lässt sich hervorragend mit Spiel im Zentrum kombinieren.

Der klassische Bauernsturm kommt noch immer sehr oft vor.


So beschert uns dieser simple Grundaufbau mit d4, Sc3 und Lf4 neben ratlosen Gesichtern bei den Gegnern verschiedene sehr interessante Stellungstypen, aus denen wir jede Menge für unser Schachspiel dazulernen können. Neben tollen positionellen Ideen werden wir auch zahlreiche wunderschöne Taktiken anwenden können, wie zum Beispiel die folgenden:

1.Sb5 (mit der Drohung Sc7) und auf cxb5 folgt 2.Lxb5+ mit Damengewinn.

Aus der Partie Lubbe - GM Keymer: Weiß erreicht mit 1.Sxd5 exd5 und dem ruhigen Zug 2.Df5 mit der Drohung De6 nebst Df7# eine Gewinnstellung.

Wir gewinnen mit einer Traumtaktik:
1.Lxg7 Sxg7 2.Dg4 Lf6 und nun zaubern wir mit 3. Sxd5!! Dxd5 (denn e6 ist gefesselt) und 4.Se7+ mit Damengewinn.


Um möglichst schnell viel Praxiserfahrung sammeln zu können ist der Kurs in 3 verschiedene Kapitel unterteilt:

Unsere Bertramisch-Ausgangsstellung entsteht in ca 90% der Partien. Im Basiswissen lernst du das Wichtigste  um direkt loslegen zu können. Kompakt und einfach!

Im Vertiefungsteil schauen wir uns tiefergehende Varianten und Pläne an und ich gebe euch Alternativen an die Hand.

Im Zusatzteil gebe ich dir knackige und prägnante Empfehlungen gegen Eröffnungen, in denen wir Bertramisch nicht so gut anwenden können (ca. 10% der Partien).


Bertramisch ist meine absolute Lieblingseröffnung und ich bin sicher, dass sie auch dir gut gefallen wird! Häufig wirst du auch sehr schnell gewinnen, weil viele Gegner mit den für sie neuen Stellungstypen überfordert sind. Aber schnelle Siege sind nur ein Nebeneffekt dieses Systems...Denn vor allem wünsche ich dir, dass auch du deinen schachlichen Zielen mit diesem System näher kommst und dein Spiel verbessern kannst!

Und wenn du für dein Spiel gelobt und zur Eröffnung befragt wirst, dann habe ich nur eine Bitte: Bezeichne das System nicht als Jobava-Londoner, sondern nenn es beim wahren Namen: Bertramisch! 😉

Bestelle den Kurs, indem du auf "Zum Produkt" klickst und ihn anschließend in den Warenkorb legst!


Ist dieser Kurs etwas für dich? Um dir einen besseren Eindruck zu verschaffen, kannst du dir hier völlig unverbindlich die Videos zu den Kapiteln A01, B03 und V02 anschauen:




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Kommentare: 18
  • #18

    Jürgen (Donnerstag, 17 Juni 2021 22:28)

    Komme sehr gut klar damit, ist auch didaktisch hervorragend. Habe mir auch den Strategiekurs von Melanie gekauft, ebenfalls sehr gut! In vielerlei Hinsicht besser als mancher Chessbasekurs oder Kurse von Simon Williams.

  • #17

    Nikolas von chessemy (Sonntag, 06 Juni 2021 11:32)

    Vielen Dank für das zahlreiche tolle Feedback von euch allen hier und per Mail und auch der Einsendung eurer grandiosen Bertramisch-Siege! Die Bertramisch-Community wächst unaufhörlich und darüber freuen wir uns riesig :)

    Einige von euch haben mich auf manche (selten gespielte) Zugweisen von Schwarz hingewiesen: Ich werde sie genauso akribisch untersuchen wie die im Kurs angegebenen Varianten und werde dann (für alle Käufer kostenlos!) ein Update mit all diesen Varianten herausbringen.
    Über das Update werden wir euch bei Erscheinen informieren!

  • #16

    Maximilian (Dienstag, 25 Mai 2021 19:00)

    Moin Nikolas,

    ich habe mir vor 3 Tagen Deinen Kurs gekauft und nun bereits ihn komplett angesehen.
    Das System kannte ich tatsächlich auch nur unter Jobava Londoner, was daran liegt, dass einer meiner Lieblingsschachkommentatoren GingerGM diese Eröffnung in einem langen Chessable-Kurs empfiehlt.

    Die große Stärke von Deinem Kurs ist, dass Du die recht einfachen Pläne sehr anschaulich erläuterst. Der Aufwand ist relativ gering, um sich die Eröffnungsvarianten zu merken, da es grob nur drei bis vier Pläne zu merken sind: 1. gegen Lf5 : f3, g4, h4 2. gegen den Französisch Aufbau und gegen einen Grünfeldindisch Aufbau ein frühes Sb5 3. gegen 3...a6 und 4...c5 auf c5 rausnehmen und mit Sa4 das Läuferpaar erhalten.

    Ich kann Euch nur empfehlen diesen lehrreichen und didaktisch gut vorgetragenen Kurs über das Bertramisch Kurs von Nikolas zu kaufen.

    Ach so, kannst Du mir noch ein System gegen 1. d4 Sf6 2. Sc3 e6 3. Lf4 b6 empfehlen?

  • #15

    Ulrich (Sonntag, 23 Mai 2021 14:02)

    Hallo Nikolas,
    vielen Dank für den großartigen Kurs.
    Die Erklärungen sind immer für mich Vereinsspieler gut zu verstehen.
    Das Konzept Basiswissen, Vertiefungswissen und Zusatzwissen ist eine geniale Neuerung. Weiter so.
    In den 30 min Partien zum üben von Bertramisch ist mir so eine Art Damenindischer Aufbau oder Owen Verteidigung( falls Weiß 4. e4 spielt) untergekommen, den ich im Kurs nicht gefunden habe, der aber durchaus vernünftig für Schwarz aussieht.
    1. d4 Sf6 2. Sc3 e6 3. Lf4 b6
    Kannst Du bitte hierzu einen Tipp geben, wie Du das spielst.

  • #14

    Stefan (Sonntag, 16 Mai 2021 16:10)

    Auf Grund der Zeichenlimitierung muss ich mein Feedback leider auf 5 Beiträge aufteilen. Hier Teil 5/5

    Z03 – 1.d4 d5 2.Sc3 c5 3.e4 dxe4 4.d5
    Hier wäre es vielleicht noch wichtig zu erwähnen, dass das schlechte 4...e6 auf Clubniveau sehr oft gespielt wird. Auf Lichess findet man zum Beispiel 4.000 Partien, in denen 4...e6 gespielt wurde, 4....Sf6 wurde zum Vergleich mit 5.000 Partien gar nicht so viel öfter gespielt. Der Zug ist aber sehr vorteilhaft für Weiß, da man nach 5.Lb4+ nebst 6.dxe6 und der Drohung 7.Dh5+! schon fast auf Gewinn steht.

    Z03 – 1.d4 d5 2.Sc3 c5 3.e4 dxe4 4.d5 Sf6 5.Lf4
    Ähnlich wie in der letzten Variante fehlt mir auch hier eine kleine Analyse des auf Clubniveau beliebten Zuges 5....e6. Hier ist er leider nicht so schlecht wie in der letzten Variante, da der Springer auf f6 das Feld h5 kontrolliert und wir so nicht die Möglichkeit haben den Zug direkt auszunutzen. Dennoch sollte man hier nach 6.Lb5+ nebst 7.dxe6 eine gute Stellung erhalten. Man hat zwar temporär einen Bauern weniger, aber der isolierte Doppelbauer auf der e-Linie ist auf Dauer nicht zu halten.

    Fazit:

    Für Nikolas ist Bertramisch die Stellung, die nach den Zügen 1.d4 d5 2.Sc3 Sf6 3.Lf4 entsteht. Die Analysen zu den daraus entstehenden Varianten würde ich persönlich mit 9,5 von 10 Sternen bewerten. Hier hat er meiner Meinung nach fantastische Arbeit geleistet. Für ein Komplettrepertoire werden mir die durchaus praxisrelevanten Varianten im Zusatzteil aber teils zu oberflächlich behandelt. Vor allem die Variante 1.d4 Sf6 2.Sc3 g6 3.Lf4 Lg7 4.e4 d6 5.Dd2 0-0 6.0-0-0 sollte sich jeder, der hier keine eigene Antwort parat hat, noch mal in Ruhe selbst anschauen. Aus diesem Grund würde ich den Kurs als Komplettrepertoire leider nur mit 6,5 von 10 Sternen bewerten.

  • #13

    Stefan (Sonntag, 16 Mai 2021 16:09)

    Auf Grund der Zeichenlimitierung muss ich mein Feedback leider auf 4 Beiträge aufteilen. Hier Teil 4/4

    B12 - 1.d4 Sf6 2.Sc3 d5 3.Lf4 c5 4.e3 cxd4 5.exd4 a6 6.Sf3 Sc6 7.Se5 e6 8.Sxc6 bxc6 9.Sa4 Ld6 10.Lxd6 Dxd6 11.Ld3 0-0 12.0-0
    Du beendest an der Stelle deine Analysen, was an sich auch ok ist. Tatsächlich wird diese Variante aber von immer mehr Schachautoren als Repertoire-Empfehlung für Schwarz angegeben, weshalb ich glaube, dass sie in Zukunft eine, wenn nicht sogar DIE Hauptvariante gegen Bertramisch werden könnte. Aus diesem Grund hätte ich es besser gefunden, wenn du noch 12...Sd7 und deine Antwort darauf angegeben hättest. Schwarz argumentiert, dass er nach c5 unseren d-Bauern abtauschen kann und so mit den Zentrumsbauern d6 und e5 gegen die Flügelbauern c2 und b2 verbleibt, was ihm einen kleinen Vorteil geben sollte. Sein Sorgenkind, der eingesperrte weißfeldrige Läufer, kann nach a5 über das Feld a6 abgetauscht oder aktiviert werden, sodass er auch nicht befürchten muss, mit einem schlechten Läufer spielen zu müssen.

    Objektiv ist die Stellung sicherlich immer noch ausgeglichen. Ich verstehe aber auch, warum viele Autoren diese Variante für Schwarz empfehlen. Würdest du hier vielleicht noch 1-2 Sätze zur Endstellung sagen?

    Hier noch mal ein paar Autoren, die diese Variante als Hauptempfehlung angeben. Es gab hier noch mehr, die ich auf die Schnelle aber gerade nicht finden kann:

    IM Yuriy Krykun (The Accelerated Queen's Indian Defense)
    FM Kamil Plichta (Too Hot To Handle: The King's Indian Defense)

    B18 - 1.d4 Sf6 2.Sc3 d5 3.Lf4 g6 4.e3 Lg7 5.Sb5 Sa6 6.h3 0-0 7.Sf3 c6 8.Sc3 Sc7 9.Le2
    Ich kann durchaus verstehen, dass du an dieser Stelle deine Analyse abbrichst, dennoch würde mich interessieren, wie du nach dem mit Abstand häufigstem Zug 9...Sce8 fortsetzen würdest. Ich könnte mir vorstellen etwas wie 10.0-0 Sd6 11.Le5 zu spielen. Hast du vielleicht auch eigene Partien in dieser Variante, die du uns zeigen könntest?


    Z01 – 1.d4 Sf6 2.Sc3
    An dieser Stelle erlebe ich in Blitzpartien immer mal wieder, dass Schwarz zu 2...b6 greift und eine Art Damenindischen-Aufbau wählt. Könntest du hier vielleicht auch noch eine kurze Variante angeben?

    Z02 – 1.d4 Sf6 2.Sc3 g6 3.Lf4 Lg7 4.e4 d6 5.Dd2 0-0 6.0-0-0
    Du sagst in der Einleitung zum Zusatzteil ja bereits selbst, dass du uns wirklich nur einen Grundaufbau gegen andere Varianten an die Hand geben willst. Das aber ausgerechnet diese Variante schon nach 6 Zügen abgebrochen wird und sie nicht mal die Hauptvariante in der PGN ist, halte ich für absolut fatal. Ich kann hier wirklich jedem, der sich den Kurs gekauft hat, nur empfehlen, sich noch mal intensiv selber mit dieser Variante zu beschäftigen! Die Variante kam in meinen letzten 17 Turnierpartien 4 mal aufs Brett, in meinen letzten 100 online Blitz- / Bulletpartien wurde die Stellung 18 mal erreicht. Es ist keine Nebenvariante, sondern eine der absoluten Hauptvarianten, in die sich viele Königsindisch-Spieler verirren. Die Tatsache, dass wirklich praxisrelevante Varianten hier so kurz abgefrühstückt werden, ist auch der Grund, warum ich den Kurs als Komplettrepertoire nicht zu 100% empfehlen kann. Hier könnte man definitiv noch nachbessern.

    Einen Tipp, den ich allen noch mit an die Hand geben kann, ist, dass man das in der PGN eingezeichnete Sf3 nur dann ziehen sollte, wenn Schwarz auch zu Sc6 greift. Sc6 bereitet e5 vor und deshalb ist Sf3 ein guter Zug, um das Vorhaben zu erschweren. In der Praxis spielen aber auch einige Spieler c6 und hier wäre es tatsächlich schon ein grober Fehler Sf3 zu ziehen, da dieser Zug jeglichen Vorteil den man in der Stellung hat wegwirft. Der Zug c6 deutet darauf hin, dass Schwarz uns am Damenflügel mit b5, b4, usw. angreifen will. Daran werden wir ihn auch nicht hindern können. Es ist aber wichtig zu verstehen, dass unser Bauer auf e4 in der Luft hängt, wenn unser Springer von c3 wegziehen muss. Deshalb ist es extrem wichtig auf c6 den Zug f3 zu machen.

    Ein wichtiges Verteidigungsmotiv, dass man ebenfalls kennen sollte ist Kb1, Sce2 und Sc1. Diese Figurenkonstellation ist extrem robust und hält dem schwarzem Angriff im Normalfall lang genug statt, um unseren Angriff am Königsflügel durchzubringen.

    Es gibt hier definitiv noch mehr zu wissen, um aus der Stellung das Maximum rauszuholen. Bspw. ist es auch wichtig zu verstehen, wann man erst Lh6 und dann h4-h5 spielen sollte und wann es besser ist erst h4-h5 und dann Lh6 zu spielen, aber das würde jetzt deutlich zu weit führen.

    Ich fände es super, wenn du diese Variante in einem eurer nächsten Streams vielleicht doch noch mal etwas näher beleuchten und das Video anschließend dem Kurs hinzufügen könntest.

  • #12

    Stefan (Sonntag, 16 Mai 2021 16:08)

    Auf Grund der Zeichenlimitierung muss ich mein Feedback leider auf 4 Beiträge aufteilen. Hier Teil 3/4

    B05 - 1.d4 d5 2.Sc3 Sf6 3.Lf4 c6 4.e3 Lf5 5.f3 e6 6.g4 Lg6 7.h4 h6 8.Ld3 Lxd3 9.Dxd3 Sbd7 10.Sge2
    Diese Variante hatte ich jetzt schon in zwei Turnierpartien auf dem Brett und immer kam hier 10...Sb6!? Auch auf Lichess wird der Zug mehr als doppelt so oft wie das von dir angegebene 10...Da5 gespielt. Man muss hier etwas aufpassen, da mit dem Zug ein paar Fallen verbunden sind. Bspw. Ist 11.0-0-0 nicht gut, da man den Springer nach 11...Sc4 nicht mehr vertrieben bekommt, da 12.b3? an 12...La3+! scheitert. Auch 12.Kb1 ist schlecht, da Schwarz dann den starken Zug 12...La3! spielen kann. In meiner Praxis habe ich deshalb bisher immer zu 11.Kf2 gegriffen. Aber auch hier muss man aufpassen. Eine Partie ging z.B. mit 12...Ld6 13.g5? (13.Lxd6 Dxd6 14.Sg3 wäre sicher besser gewesen) Sh5 14.g6 f5 weiter und ich stand bereits schlechter. Hier zeigt sich mal wieder, wie wichtig es ist, das Feld h5 unter Kontrolle zu haben, bevor man g5 spielt.

    Was würdest du auf 10...Sb6 spielen?

    B09 - 1.d4 d5 2.Sc3 Sf6 3.Lf4 e6 4.Sb5 Sa6 5.e3 c6 6.Sc3 Ld6 7.Lxd6 Dxd6 8.Lxa6 bxa6 9.Sa4
    Seit dem ich das von dir angegebene 4.Sb5 ausprobiere hatte ich diese Stellung im Online-Blitz schon zwei mal auf dem Brett und jedes mal hat Schwarz hier den Zug 9...Sd7 gespielt, wodurch ich die Kontrolle über das Feld c5 verloren habe. Eine Partie ging bspw. Mit 10.Sf3 0-0 11.0.0 c5 weiter, in einer anderen stand ich nach 10.c3 0-0 11.b4 a5 schon schlechter.

    Wie würdest du mit dem Zug 9...Sd7 umgehen?

    V11 zu B09 – 1.d4 d5 2.Sc3 Sf6 3.Lf4 e6 4.Sb5 Sa6 5.e3 c6 6.Sc3 Db6 7.a3 c5 8.Sf3 Ld7 9.Tb1 Le7 10.Se5 0-0 11.Ld3
    In solchen Stellungen frage ich mich immer: Was ist eigentlich mit 11...c4?! Klar objektiv gesehen, schließt der Zug das Zentrum komplett, was unserem Angriff auf dem Königsflügel ja eigentlich noch vereinfachen sollte. In dieser konkreten Stellung habe ich aber das Gefühl, dass der Zug Sinn machen könnte, da Weiß nach dem logisch aussehendem 12.Le2 Probleme bekommt, seine Dame in den Angriff einzubeziehen und Schwarz somit Zeit gewinnt seine Figuren zu koordinieren. Hier mal eine Beispielvariante: 11...c4 12.Le2 Dd8 13.g4 Se8 14.g5 Sb8 15.h4 Sc6 und ich habe das Gefühl, dass die Weißen Figuren für einen wirklich gefährlichen Angriff einfach viel zu schlecht platziert sind. Vielleicht ist deshalb 12.Lf1!? Eine Überlegung wert. Natürlich steht er dort nicht sonderlich gut, aber so kann unsere Dame wenigstens am Angriff teilnehmen.

    Wie würdest du nach 11...c4 fortsetzen?

    B12 - 1.d4 d5 2.Sc3 Sf6 3.Lf4 c5 4.e3 cxd4 5.exd4
    In der Stellung ist der zweithäufigste Zug auf Profiniveau 5...Lg4 mit der Idee den Läufer nach 6.f3 Ld7 zurückzuziehen. Schwarz argumentiert, dass f3 eine Schwächung ist und will weiteren weißen Raumgewinn mit Tempo auf den weißfeldrigen Läufer verhindern. Die Variante wurde erst vorgestern wieder beim MrDodgy Invitational 2.0 in der 10. Runde des Viertelfinals zwischen Jobava (2603) und Navara (2697) gespielt.

    Wie würdest du mit 5...Lg4 umgehen?

    Der Vollständigkeit halber hier noch die komplette Partie:

    1.d4 Sf6 2.Sc3 d5 3.Lf4 c5 4.e3 cxd4 5.exd4 Lg4 6.f3 Ld7 7.Ld3 Sc6 8.Sge2 Sb4 9.a3 Sxd3+ 10.Dxd3 e6 11.0-0-0 Da5 12.Kb1 b5 13.g3 b4 14.axb4 Lxb4 15.h4 0-0 16.h5 Se8 17.g5 Sd6 18.g6 Sc4 19.h6 fxg6 20.hxg7 Txf4 21.Txh7 Tf6 22.Th8+ Kxg7 23.Txa8 Sxb2 24.Kxb2 La3+ 25.Ka1 e5 26.Sa2 Tb6 27.Tb1 Lf5 28.Dc3 Txb1+ 29.Kxb1 Db5+ 30.Ka1 Dxe2 31.Dxa3 Dxc2 32.Df8+ 1-0

  • #11

    Stefan (Sonntag, 16 Mai 2021 16:06)

    Auf Grund der Zeichenlimitierung muss ich mein Feedback leider auf 4 Beiträge aufteilen. Hier Teil 2/4

    Ich möchte nun noch auf einzelne Varianten eingehen. Mir ist bewusst, dass die Liste recht lang ist und so der Eindruck entstehen könnte, dass ich hier aber ganz schön viel zu meckern habe. Ich finde man muss das alles relativ sehen. Man wird einen Kurs nie so aufnehmen können, das niemand mehr Fragen hat. Entscheidend sind wir mich zwei Dinge:
    #1. Kann man nach Durcharbeiten des Kurses das System erfolgreich anwenden? Hier sage ich: Ja, das kann man definitiv. Vielleicht sollte man sich vorher noch mal meine Anmerkungen zu Z02 durchlesen, aber ansonsten sehe ich hier keine Probleme.
    2. Wie wird mit den Fragen umgegangen, die gestellt werden.

    Nun aber zu den einzelnen Varianten:

    B01 – 1.d4 d5 2.Sc3 Sf6 3.Lf4 Lf5 4.f3
    In der Praxis habe ich schon öfters erlebt, dass wenn ich gegen einen Spieler mehrfach spiele, er an dieser Stelle auch gern mal zu 4...h5 greift, um meinen Plan der Königsflügelexpansion zu stoppen.

    Wie würdest du hier vorgehen?

    B02 - 1.d4 d5 2.Sc3 Sf6 3.Lf4 Lf5 4.f3 e6 5.g4 Lg6 6.h4 h6 7.e3 Ld6 8.Sge2 Sc6 9.Dd2
    Im Video V05 zu B02 zeigst du an dieser Stelle mit dem Springer auf h3, was Weiß gegen 9...Sb4 machen sollte, wobei man die Variante mit 10.Lb5+ c6 11.La4 vermutlich auch noch am Brett finden würde. Hier finde ich die Sache zwar nicht unlösbar, aber doch schon etwas komplizierter. Bspw. Ist nach 9...Sb4 10.Kf2 Sxc2? der aus meiner Sicht logisch aussehende Zug 11.Tc1 schon ein Fehler. Stattdessen muss man erst auf d6 zwischen schlagen und danach 12.Tc1 spielen.

    Wie würdest du auf 9...Sb4 reagieren?

    V05 zu B02 - 1.d4 d5 2.Sc3 Sf6 3.Lf4 Lf5 4.f3 e6 5.g4 Lg6 6.h4 h6 7.e3 Ld6 8.Sh3
    So ganz verstehe ich nicht, warum du diese Variante überhaupt zeigst. Abgesehen von der oben bereits erwähnten 9...Sb4 Variante zeigst du genau die selben Züge wie nach 8.Sge2. Die nach 8.Sh3 Sc6 9.Dd2 e5 10.dxe5 Sxe5 11.Lxe5 Lxe5 12.0-0-0 c6 13.Sf4 entstehende Stellung könnte man auch über die 8.Sge2 Zugfolge erreichen. So gesehen bietet 8.Sh3 keinen Vorteil gegenüber 8.Sge2. Ganz im Gegenteil, mit 8.Sge2 behält man sich ja so gesehen noch alle Optionen offen und kann später immer noch entscheiden, ob man mit 13.Sf4 oder 13.Lh3 spielen möchte. Der einzige Vorteil von 8.Sh3 ist meiner Meinung nach, dass man 9....Sb4 anders parieren kann, als in der 8.Sge2 Variante, wobei du hier wie oben erwähnt ja leider keine Variante angegeben hast, sodass sich das schlecht vergleichen lässt.

    V06 zu B02 – Zur Partie von Melanie
    Mir ist klar, dass es sich hier nur um eine Beispielpartie handelt, die zeigen soll, in welche Richtung es gehen kann. Generell habe ich in meinen Partien jedoch die Erfahrung gemacht, dass der Vorstoß g5 nicht gut ist, wenn Schwarz ihn wie in der gezeigten Partie sinnvoll mit Sh5 parieren kann. Aus diesem Grund würde ich hier noch den Hinweis geben, dass man g5 oft noch vorbereitet in dem man den Läufer auf d6 abtauscht und so Platz für den eigenen Springer auf f4 schafft, von wo aus er das Feld h5 kontrolliert und somit g5 ermöglicht. Eine Partie die das Motiv verdeutlicht ist z.B. Naroditsky – Kiewra (2015).

    V02 zu B03 - 1.d4 d5 2.Sc3 Sf6 3.Lf4 Lf5 4.f3 e6 5.g4 Lg6 6.h4 h5 7.g5 Sfd7 8.e3 a6 9.Ld3 Lxd3 10.Dxd3 c5 11.g6 f6 12.0-0-0 Sc6 13.Sge2
    Hier würde mich interessieren, was du gegen 13...Sb4 14.Dd2 Sb6 mit der Idee 15...Sc4 spielen würdest. Für mich sieht es so aus, als ob Schwarz so unser Konterspiel im Zentrum erst einmal unterbindet und mit Db6 auch eine unangenehme Drohung hat. Wenn man etwas wie 15.b3 zieht, um 15...Sc4 zu verhindern, dann könnten die schwarzen Feldern um den König etwas schwach werden.

    Kleine Anmerkung: In der Praxis wurde die Reihenfolge der Springerzüge eher umgedreht und 13...Sb6 mit der gleichen Idee gespielt. Hier kann Weiß aber vermutlich einfach 14.a3 spielen und sich anschließend wieder auf seinen Plan mit e4 konzentrieren.

  • #10

    Stefan (Sonntag, 16 Mai 2021)

    Auf Grund der Zeichenlimitierung muss ich mein Feedback leider auf 4 Beiträge aufteilen. Hier Teil 1/4

    Hallo Nikolas,

    ich habe mir vor wenigen Wochen deinen Bertramisch-Kurs gekauft und dachte, dass es jetzt an der Zeit ist, dir ein Feedback zu geben und noch offene Fragen loszuwerden.

    Da manche Leser gern wissen, wer die Rezension verfasst, möchte ich mich kurz vorstellen: Meine Spielstärke liegt bei über 2.000 DWZ / 2.050 Elo. Ich spiele das Eröffnungssystem bereits seit 2,5 Jahren als Hauptvariante und konnte in weit mehr als 1.000 online Blitz- und Bulletpartien, sowie 17 Turnierpartien mit langer Bedenkzeit (10 Siege, 7 Remis) bereits einiges an Erfahrung sammeln. Als ich vor einem Jahr Corona bedingt in Kurzarbeit war, habe ich sogar einige meiner Partien auf Youtube analysiert: https://www.youtube.com/watch?v=6Oq1Y75uqW0&t=13s

    Ich glaube alles in allem also relativ gut einschätzen zu können, wovon ich rede. Nun aber zum Kurs:

    Generell muss ich sagen, dass der Kurs der mit ABSTAND beste Chessemy Kurs ist, den ich bisher erworben habe. Als Stammkunde von Chessemy besitze ich neben Bertramisch noch die Kurse Jonnys Englisch, Funky Philidor, Giftiges 1...g6, Halbslawisch, Moderne Klassiker 1.d4 d5, Schwungvolles Skandinavisch, Sveshnikov und Wolga-Gambit 2.0. Ich habe also einige Vergleichskurse. Für mich sind vor allem zwei Merkmale entscheidend besser, als in den anderen genannten Kursen:

    Zum einen finde ich, dass Nikolas in den Endstellungen noch deutlich mehr auf die nächsten Züge / Pläne eingeht, als andere Chessemy Autoren. Ein Beispiel ist hier Ilja, der vor allem in den Endstellungen der Nebenvarianten oft dazu neigt nur zu sagen: „Ja und das ist halt ausgeglichen, hier haben wir keine Probleme“. Ich will die Aussage an sich gar nicht in Frage stellen, er ist Großmeister und wird schon Recht haben, aber das finde ich nicht immer amateurgerecht aufbereitet. Nikolas dagegen markiert wenigstens ein paar Schwächen rot oder malt ein paar Pfeile für die eigenen Figuren. Man weiß hier einfach in 90% der Stellungen was man in den nächsten Zügen erreichen will.

    Der zweite Grund warum ich den Kurs so gut finde, ist die Unterteilung in Basis-, Erweiterungs- und Zusatzwissen. Man kann dadurch relativ schnell in die Praxis gehen und mit dem Basiswissen erste Erfahrungen in Online-Matches sammeln. Anstatt sich erst durch 10 Stunden Videomaterial zu quälen, das Ganze dann am besten nochmal zu wiederholen und mit den PGN's zu arbeiten, kann man hier nach 2-3 Stunden in die Praxis starten. Das finde ich persönlich mega geil! Dazu kommt, dass die meisten Videos irgendwas zwischen 7 und 15 Minuten lang sind, sie lassen sich also super wegschauen und man hat sofort das Gefühl etwas gelernt zu haben, dass man danach auch anwenden kann. Es tut mir wirklich Leid, wenn ich jetzt wieder Ilja zum Vergleich heranziehe, aber ich habe mittlerweile schon 4 mal versucht seinen Wolga 2.0 Kurs durchzuarbeiten und ich bin bis jetzt jedes Mal spätestens nach dem 2. inhaltlichen Video ausgestiegen. Klar sind auch 45 Minuten Spieldauer nicht die Welt, aber wenn sie so variantenreich gestaltet sind wie bei Ilja und dann irgendwann mal nach 35 Minuten gesagt wird: „Achso das müsst ihr eigentlich gar nicht mehr wissen“ dann habe ich am Ende einfach mehr Fragen als Antworten. Um an der Stelle vielleicht auch mal ein paar positive Worte zu Ilja zu sagen: Seinen Funky Phillidor Kurs finde ich sehr gelungen und ich konnte sein Repertoire schon in vielen Online- und Turnierpartien erfolgreich anwenden.

    Ganz ehrlich, wenn ich bei Chessemy was zu sagen hätte, würde ich jeden zukünftigen Kurs nach dem Prinzip Basis-, Erweiterungs- und Zusatzwissen aufbauen und vermutlich sogar mal darüber nachdenken, die alten Kurse noch einmal neu aufzunehmen. Soweit ich informiert bin gibt es dieses Konzept sonst nirgendwo sonst am Markt und man könnte sich hier ein kaufentscheidendes Alleinstellungsmerkmal schaffen. Am ehesten kommen hier vielleicht noch die Quickstarter Guides auf Chessable heran, aber hier werden in den Videos oft nur die Varianten runtergespult ohne viel zu erklären.

    Zurück zum Bertramisch Kurs: Trotz meiner Erfahrung mit dem System konnte mir dir Kurs noch einiges an neuem Wissen vermitteln. Dies liegt vor allem daran, dass ich in der Hauptstellung nach 1.d4 d5 2.Sc4 Sf6 3.Lf4 e6 immer zu 4.e3 gegriffen habe. Mir war zwar bewusst, dass es den Zug 4.Sb5 gibt, ich hatte ihn aber selber noch nie ausprobiert. Der Kurs hat mich definitiv dazu ermutigt die von Nikolas angegebenen Varianten mit in mein Repertoire aufzunehmen, um so noch flexibler zu sein.

  • #9

    Volker (Dienstag, 11 Mai 2021 19:27)

    Der Kurs Bertramisch ist große Klasse, wie auch Eure anderen Kurse! Die Kurse sind didaktisch ausgezeichnet. Ich fühle mich bei jedem Einzelvideo persönlich angesprochen und motiviert, die Varianten auszuprobieren. Mit Bertramisch habe ich bereits sehr gute Online-Erfolge. Die meisten Gegner wissen tatsächlich nicht genau, wie sie auf Bertramisch am Besten reagieren sollen. Damit werden selbst die harmlos scheinenden Varianten gewinnträchtig.

  • #8

    Ralf Schmidt (Mittwoch, 05 Mai 2021 20:18)

    Sehr zu Empfehlen! Sehr gute Einteilung in drei Stufen habe direkt nach dem 2 Kapitel losgespielt und hatte schon einige Erfolge.

  • #7

    Moritz (Dienstag, 04 Mai 2021 11:44)

    @Holgar
    Das erste Gratisvideo ist das Video Intro und Motivation

  • #6

    Michael Bernhard (Sonntag, 25 April 2021 17:02)

    Kurs gekauft - werde von 1.e4 wechseln... Horizont erweitern (kann ich jedem empfehlen). Habe seit 1977 immer 1.e4 gespielt. Eure Videos sind sehr gut gemacht und man merkt das viel Arbeit und Liebe hereingesteckt wurde. Die Qualität stimmt!

  • #5

    Holger Lorenz (Freitag, 23 April 2021 08:53)

    Hallo Nikolas,

    um im Ansatz beurteilen zu können, ob der Kurs zu einem passt, fände ich das Video "Intro und Motivation" besser geeignet. Ist es möglich, mir diesen Wunsch zu erfüllen?

    Liebe Grüße

    Holger

  • #4

    Lars Milde (Dienstag, 20 April 2021 20:20)

    Hallo Nikolas,
    als großer Fan Eurer Arbeit habe ich mich heute entschlossen mir Deinen Kurs zu kaufen, weil ich klare Pläne mag und lieber gerne angreife als mich zu verteidigen. Der erste Eindruck ist super, ich werde es jetzt testen und freue mich daruf, es überall zu probieren!
    Liebe Grüße!
    Lars

  • #3

    Natascha T. (Sonntag, 18 April 2021 14:13)

    Ich kann mich S. Nabet nur anschließen: ich habe schon einige Chessemy-Kurse erworben, die alle wirklich großartig sind. Für weiß fehlte mir allerdings noch eine passende Eröffnung, die mir als Amateurin einerseits die Grundlagen aufzeigt, mich aber andererseits - ohne groß Theorie lernen zu müssen - einfach zum Spielen einlädt. Und Nikolas hat das mit seinem Bertramisch-Kurs definitiv geschafft! Die Videos sind hervorragend aufgeteilt und werden in gutverdaulichen Häppchen serviert. Noch dazu ist für jeden Spieltyp etwas dabei und man erhält ein vielfältiges Komplettrepertoire. Danke dafür!

  • #2

    S. Nabet (Samstag, 17 April 2021 18:37)

    Jetzt wird es mal Zeit einen Kommentar abzugeben. Dies ist mein 6. oder 7. Kurs, den ich bei chessemy erworben habe. Alle Kurse sind inhaltlich und qualitativ top. Mit das Beste was ich in deutscher Sprache gefunden habe. Habe auch den Ginger-GM Jobova-Londoner (in Englisch) und muss sagen, der Kurs von Nikolas ist im direkten Vergleich in sämtlichen Belangen die bessere Wahl. Die anderen erworbenen Kurse von Euch werde ich auch gebührend kommentieren. Klasse Arbeit, die ihr da reinsteckt, man merkt, dass da viel Herzblut und Schweiß dahintersteckt. Das wird sicherlich nicht der letzte Kurs von Euch sein, den ich mir gönnen werde. Liebe Grüße an das gesamte Team!

  • #1

    Marcel Schroeder (Freitag, 16 April 2021 17:36)

    https://www.chessgames.com/perl/chessgame?gid=1758567 ist schon noch eine beeindruckende Partie mit dieser Eröffnung.