Reti-Repertoire

25 Lektionen mit GM Ilja Zaragatski

Niveau: 1500-2500

Dauer: 18h 48min

Preis: 49,95€


In diesem ausführlichen Kurs liefert euch GM Ilja Zaragatski ein komplettes Weiß-Repertoire mit 1.Sf3, mit welchem ihr eure Gegner aus den ihnen bekannten Fahrwassern von 1.e4 und 1.d4 herausmanövriert und ein Heimspiel nach eurem Geschmack veranstaltet.

 

Als einer der führenden Experten, und mit einem Jahrzehnt Reti-Erfahrung sowie Insider-Wissen ausgestattet, erläutert Ilja nicht nur konkrete Zugfolgen, sondern auch generelle Spielideen, Strukturen und Pläne. Ein besonderes Anliegen besteht darin, das Stellungsverständnis der Zuschauer über konkrete Varianten hinweg weiterzuentwickeln. 

 

Das vorliegende Repertoire zeichnet sich insbesondere durch eine Tiefe und Breite aus, welche es für Spieler sämtlicher Spielstärken zugänglich macht. Mithilfe regelmäßiger Hinweise zu notwendiger bzw. optionaler Kenntnis der Varianten- und Ideentiefe in Abhängigkeit der eigenen Spielstärke werden die Bedürfnisse unterschiedlicher Zuschauer gezielt adressiert.

 

Salonfähig gemacht von Ex-Weltmeister Vladimir Kramnik, dem Trendsetter in Sachen Schacheröffnungen schlechthin, und weiter popularisiert under anderem auch von Weltmeister Magnus Carlsen, existiert im modernen Schach kaum noch ein Weltklasse-Spieler, der 1.Sf3 noch nicht in sein Repertoire aufgenommen hat.

 

Nach dem großen Erfolg von "Jonnys Englisch" kommt mit dem Reti-Repertoire also die nächste systematische Weißrepertoire-Lösung, welche sich aufgrund verwandter Stellungsbilder und flexibler Varianten-Übergänge hervorragend mit obigem kombinieren lässt. Aus diesem Grund hat Ilja bei der Auswahl der Varianten besonders darauf geachtet, etwaige Überschneidungen zu minimieren. Er selbst nennt dieses Werk seine vielleicht beste Arbeit und ist mit der Qualität der Analysen und Empfehlungen äußerst zufrieden - und das soll schon etwas heißen...

 

Wenn auch du dich als positionellen Angriffsspieler verstehst und nach einer für den Gegner schwer auszurechnenden Spielweise suchst, dann bist du bei diesem Kurs genau richtig! Beiliegend zu den Videos findet ihr - wie immer bei uns im Falle von Eröffnungskursen - eine PGN mit allen Varianten. 

 

Bestelle den Kurs also jetzt, indem du auf "Zum Produkt" klickst und ihn anschließend in den Warenkorb legst!

  Lektion Dauer
 01 Intro, Motivation und Spielidee 18:57
 02 Lg4-Slawisch: Übersicht & Ideen 36:35
 03 Lg4-Slawisch: Alternativen 45:01
 04

Lg4-Slawisch: Hauptrepertoire, Teil 1

55:17
 05

Lg4-Slawisch: Hauptrepertoire, Teil 2

40:26
 06

Lf5-Slawisch, Teil 1

50:04
 07

Lf5-Slawisch, Teil 2

27:55
 08

QGD (Abgelehntes Damengambit), Teil 1

43:16  
 09

QGD (Abgelehntes Damengambit), Teil 2

35:02
 10

QGD (Abgelehntes Damengambit), Teil 3

41:16
 11

d5+c5, Teil 1

30:29
 12

d5+c5, Teil 2

37:53
 13

Symmetrisches Englisch, Teil 1

53:21
 14

Symmetrisches Englisch, Teil 2

51:23
 15

Symmetrisches Englisch, Teil 3

46:32
 16 KID (Königsindisch), Teil 1 51:19
 17 KID (Königsindisch), Teil 2 50:06
 18 GID (Grünfeld) 48:12
 19 Igel + QID (Damenindisch) 1:02:19
 20 Aufbauten mit b5 53:40
 21 1...d6 40:09
 22 1...g6, Teil 1 48:07
 23 1...g6, Teil 2 41:10
 24 Holländisch 1:04:27
 25 Aufbauten mit Sc6 55:23

Ist dieser Kurs etwas für dich? Um dir einen besseren Eindruck zu verschaffen, kannst du dir hier völlig unverbindlich das Video zu Kapitel 12 anschauen:



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Kommentare: 13
  • #13

    Eric (Sonntag, 11 Oktober 2020 12:25)

    Hallo Ilja,

    wird die schwarze Antwort 1...b6 denn auch erwähnt (dann taucht auf b7 ja ein schwarzer Läufer als "Gegenstück" zum Lg2 auf)? Und falls Dein Repertoire auch darauf eingeht, befindet sich das im Kapitel "19 Igel + QID (Damenindisch)"?

    Übrigens: Das Beispielvideo mit seinen rund 40 Minuten ist klasse ausgewählt. Ich hab es mir angeschaut, und zwar aufmerksam (aber nicht verbissen). Anschließend habe ich auf einer großen Online-Plattform einen ganz passabel spielenden Gegner (immerhin über 1600 DWZ, also wirklich DWZ und keine Internetzahl) ziemlich überspielt, obwohl ich 0 Erfahrung mit der Eröffnung habe. Das Repertoire scheint mir sehr interessant zu sein! Mit 1. c4 komme ich leider schlecht zurecht, da entstehen immer wieder Bauernformationen im Zentrum, mit denen ich mich irgendwie unwohl fühle (tatsächlich ist das eine Gefühlssache, scheint mir). Einzig der doch erhebliche Zeitaufwand für diesen Reti-Kurs (18 Stunden) erscheint mir ein bisschen "abschreckend". Aber dafür ist man dann auch komplett gewappnet, denke ich.

    Noch eine generelle Frage habe ich: Wie profitiert man als ambitionierter Vereinsspieler (Zielrichtung so ca. 2000-2200 DWZ und vor allem Spaß am Spiel und Verständnis vom Spiel) denn wohl am besten und effektivsten von Deinem, wie gesagt, doch sehr umfangreichen Kurs? Würdest Du empfehlen, alle Videos hintereinander einmal komplett anzuschauen (über ein paar Tage verteilt, versteht sich...) und dann zu wiederholen? Oder wäre es besser, gleich jedes einzelne Kapitel wiederholt anschauen (z.B. ein Kapitel 2- oder 3-mal oder vielleicht auch 7-mal hintereinander anschauen und erst dann weiter zum nächsten Kapitel)? Welche diesbezügliche Vorgehen bringt Deiner Einschätzung nach das beste Verhältnis zwischen Zeiteinsatz und Erfolg - wobei Erfolg in diesem Sinne meint: Ich bekomme ich praktischen Turnierpartien Stellungen auf Brett, mit denen ich umgehen kann und in denen ich mich wohl fühle.

    Würde mich über eine Antwort freuen!

  • #12

    Ilja (Sonntag, 06 September 2020 00:23)

    Hi Boris,

    danke für dein Interesse. Gegen Königsindisch wie Grünfeld empfehle ich das Doppelfianchetto (also 3.b3). Falls Schwarz mit d5 spielt (Grünfeld-Aufbau) kommt c4 und gegen einen schwarzen Aufbau mit d6 und e5 (oder c5), also im Stile des Köngisinders, spielt Weiß rechtzeitig d4 und schlägt dann auf e5. Nach meiner Erfahrung ist das sehr unangenehm für Schwarz, scored bestens für Weiß und hat sich auch in meiner eigenen Praxis super bewährt.

    Viele Grüße,
    Ilja

  • #11

    Boris (Samstag, 29 August 2020 23:14)

    Hallo
    Mich würde interessieren welche Variante gegen Königsindisch und Grünfeldindisch empfohlen wird.
    Das Probevideo macht einen sehr guten Eindruck
    Danke

  • #10

    Staudacher Karl Heinz (Montag, 13 April 2020 08:14)

    Danke für die schnelle Antwort und es heißt Sympathisch hatte mich in der Eile verschrieben sorry ,einen schönen Tag noch lg.heinz

  • #9

    Ilja (Sonntag, 12 April 2020 12:11)

    Hallo Karl-Heinz,

    vielen Dank für dein super Feedback und die Rückfrage.

    2.c4 ist eine vollwertige Alternative, führt aber zum Beispiel nach 2...d4 oder 2...dxc4 zu etwas anderen Stellungsbildern und ist nicht unbedingt jedermanns Sache. Das Konzept dieses Reti-Repertoires besteht daraus, in den meisten Fällen zunächst einmal den Königsflügel mit g3, Lg2 und kurzer Rochade zu Ende zu entwickeln, um abzuwarten, wie Schwarz sich aufbaut, und anschließend erst im Zentrum aktiv zu werden.

    Frohe Ostern auch dir und viel Erfolg weiterhin mit dem Reti-Repertoire!
    Viele Grüße, Ilja

  • #8

    Staudacher Karl Heinz (Sonntag, 12 April 2020 08:34)

    Ein Traumpaket , Super Sympatisch und sehr verständlich erklärt , meine Frage : hat es einen Grund warum hier nicht 1.Sf3 , d5 , c4 soffort eröffnet wird , meine Schachbücher sind in der regel so aufgebaut ? Ich wünsche Eurem Team Frohe Ostern , staudacher heinz

  • #7

    Ilja (Freitag, 27 März 2020 20:40)

    Hi Philipp,

    danke für deine Frage! Genau, der von dir genannte schwarze Aufbau wird in den drei QDG-Videos behandelt.

    Meine Empfehlung ist die Variante mit c4, b3 und Lb2 nebst Tausch auf d5, sobald Schwarz b6 oder c5 spielt. Jonathan empfiehlt in seinem Jonnys Englisch eine alternative Herangehensweise, nämlich nicht das Schlagen auf d5 sondern den Setup mit e3, De2 usw. gegen b6/c5, sodass sich unsere Kurse hier bewusst wenig überschneiden und optimal ergänzen.

    Wenn Schwarz sich hingegen mit c6 aufbaut (wie zum Beispiel von Rainer in seinem Schwarzrepertoire gegen 1.d4/1.c4/1.Sf3 empfohlen), kommt bei mir d3 (auch auf die Spielweise mit d4 gehe ich kurz ein) nebst Sbd2 und e4.

    Viele Grüße,
    Ilja

  • #6

    Philipp (Mittwoch, 25 März 2020 20:27)

    Eine Frage Ilja,
    Was empfehlst du gegen 1.Sf3 d5 2. g3 Sf6 3. Lg2 e6 0-0? Gehst du hier mit c4 zur Englischen Eröffnungen? Die Variante die ich oben abgebildet habe, ist das unter QGD in deinem Kurs zu finden?

  • #5

    Ilja (Freitag, 21 Februar 2020 12:44)

    Hallo Björn, vielen Dank für dein Interesse!

    In den Teilen zum symmetrischen Englisch wird genau die von dir beschriebene Ausgangsstellung besprochen. Außer auf 5...Sf6 (6.d4 ist da tatsächlich meine Empfehlung) gehe ich an dieser Stelle auch auf sechs weitere populäre schwarze Fortsetzungen ein.

    Außerdem beleuchte ich auch noch sämtliche möglichen Zugumstellungen bis zur Ausgangsstellung und untersuche Varianten, in denen Schwarz zunächst auf Sc6 verzichtet. Hoffe das hilft!

    Gruß, Ilja

  • #4

    Björn (Mittwoch, 19 Februar 2020 10:31)

    Hallo!
    Kurze Frage im Vorfeld...
    Mich interessiert, welcher Variantenkomplex beim ''Symmetrischen Englisch'' besprochen wird.
    Eine der ''Grundstellungen'' nach 1.c4 c5 2.g3 g6 3.Lg2 Lg7 4.Sc3 Sc6 5.Sf3 (bzw. Zugfolge via 1.Sf3 usw.), in der Weiß nach 5. ...Sf6 6.d4 spielt? Oder etwas anderes? Danke :-)

  • #3

    Saoudi (Donnerstag, 19 September 2019 10:54)

    So ein Kurs hat man selten . Wir hoffen auf eine Repertoire für schwarz

  • #2

    Ilja (Donnerstag, 19 September 2019 10:08)

    Vielen Dank für die ausführliche Rezension, Wolfgang! Wir freuen uns sehr, dass dir unser Videokurs so gut gefällt!

  • #1

    Wolfgang Malcher (Sonntag, 15 September 2019 20:25)

    Nach dem Erwerb des "Funky-Philidor"-Kurses war ich auf der Suche nach einem neuen Repertoire für Weiß, da ich finde es ist an der Zeit von d4 auf etwas anderes umzuschwenken. Da ich als Hobbyspieler leider sehr wenig Zeit für`s Variantenlernen habe, war ich auf der Suche nach einer Eröffnung, bei welcher allgemeines Schachverständnis wichtiger sind als forcierte Varianten. Gleichzeitig sollte diese Eröffnung Stellungstypen haben, die für verschiedene Antworten des Schwarzen geeignet sind. Somit sind Repertoire-DVD`s zu 1.e4 von vorneherein weggefallen.

    Nachdem ich bisher ja 1.d4 gespielt habe, war es mir klar, dass ich wieder irgendein geschlossenes Eröffnungssystem bevorzuge, welches mir auch noch eine gewisse Flexibilität offeriert. Nachdem ich die c4-DVD von Carlstedt schon hatte (Anmerkung: allerdings sein "Erstlingswerk" bei einem anderen Verlag), aber die Varianten nach 1.c4 e5 nicht unbedingt mag, habe ich mich für Reti-Aufbauten entschieden. Da ich nach der klassischen Antwort 1...d5 kein Freund von 2.c4 d4 bin, wollte ich aber kein "klassisches Reti" spielen sonder irgendwas anderes.

    Nachdem ich bei Chessbase keine DVD gefunden habe, und auch kein Buch mir gefallen hat, bin ich wieder beim Kurs von Ilja hängengeblieben, vor allem als ich herausgefunden habe dass dessen Reti-Repertoire um die Züge Sf3, g3, Lg2 herum aufgebaut ist! Darüber hinaus ist dieser Kurs wieder in deutscher Sprache, was ich persönlich viel besser finde als den ganzen Russen in gebrochenem Englisch zuzuhören! Außerdem hat mir am Kurs Funky-Philidor die sehr sympatische Art von Ilja sehr gut gefallen!

    Ich habe mir mittlerweile die für mich wichtigen Kapitel angesehen und diese auf mich wirken lassen. Mir gefallen Iljas Empfehlungen gut, da diese sich ergänzen, sehr gut erklärt und für einen Amateur leicht verständlich sind. Außerdem, so mein Eindruck, lernt man einige Strukturen und Manöver kennen, die man auch in schwarzen Systemen wiederfindet.

    Nachdem die Geschmäcker bekanntlich verschieden sind, ist dieses Repertoire vielleicht "not everyones taste". Ich jedoch habe für mich ein Spielsystem kennengelernt, welches mir gefällt, ich mir nun gründlicher ansehen und danach in der Praxis ausprobieren werde.

    Nun noch etwas zum Preis. Wenn man sieht dass man für ca. 50 Euro fast 19 Stunden kompetentes Schachtraining bekommt, dann finde ich persönlich ist dies ein sehr faires Angebot. Denn schließlich kann man trainieren soviel man möchte und wo immer man möchte. Als Tennisspieler bekommt man für dieses Geld nicht einmal 60 Minuten Unterricht... :-)

    Mich hat dieses Produkt erneut überzeugt und deshalb gebe ich eine Kaufempfehlung für dieses Produkt ab und freue mich schon auf weitere Produkte von Chessemy!

    VG, Wolfgang

    P.S. ...und nein, ich bekomme keine Provision für meine Empfehlung... :-) :-) :-)