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Kortschnoi-Gambit

Komplettes Anti-Französisch-Repertoire basierend auf dem unterschätzten und seltenen Kortschnoi-Gambit. Kern der französischen Verteidigung ist oft das Spiel auf den Bauern d4, aber nicht hier: Denn wir opfern den d4 für grandiosen Angriff! Auf dich warten zahlreiche Einschläge auf h7, Turmschwenks und positionelle Dominanz.

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Produktnummer: 201914
Inhalt: 13 Lektionen + PGN mit allen Varianten
Dauer: 3h 39min
Kursbeschreibung "Kortschnoi-Gambit"

Mit einem Paukenschlag hat GM Viktor Kortschnoi im Jahre 1967 mit dem Opfer des d4-Bauern im Tarrasch-Franzosen für funkelnde Augen der Zuschauer gesorgt. Völlig zu Unrecht fristet das dementsprechend Kortschnoi-Gambit genannte System seit jeher ein Schattendasein. Bis jetzt!

Ich bin mir sicher: Mit meinen Analysen habe ich nicht nur die Engine überzeugt, ich werde auch alle Kritiker überzeugen. Das Kortschnoi-Gambit ist nicht nur kreativ und brandgefährlich, es ist auch zu 100 % wasserdicht! In keiner (!) Variante steht Weiß auch nur einen Funken schlechter und das will im Zeitalter der Computeranalysen und der angstlosen, bauernfressenden Engines schon was heißen. Im Gegenteil: Trotz Minusbauern genießt Weiß nicht nur leichten Vorteil, er darf auch darauf hoffen, dass Schwarz in eine der zahllosen Fallen tappt.

Aber muss der Gegner das Gambit annehmen? Nein, aber keine Sorge, auch für diesen Fall gebe ich dir Empfehlungen an die Hand. Kurzum: Dieser Kurs beinhaltet ein Komplett-Repertoire, was auf dem Kortschnoi-Gambit aufbaut und andere Varianten damit in Einklang bringt. Ein Beispiel: Häufig versucht Schwarz den Weißspieler mit 1. e4 e6 2. d4 d5 3. Sd2 Le7 aus dem Konzept zu bringen und freut sich über 4. Sgf3, weil der Sgf3 im Hinblick auf die Tarrasch-Mainline "falsch" postiert wurde. Dabei übersieht der sich innerlich freuende Anziehende aber, dass er uns geradewegs in brandgefährliche Gewässer folgt.

Wenn dir "brandgefährlich, seriös, unterschätzt und unbekannt" als Attribute für ein Anti-Französisch-Repertoire zusagen bist du hier genau richtig!

Eigenschaften "Kortschnoi-Gambit"
Eröffnungstyp: Weißrepertoire, > Weiß mit 1.e4
Kategorie: Eröffnung
Coach: GM Nikolas Lubbe
Niveau: Vereinsspieler:innen, Expert:innen
Kurseinblicke
Autor "IM Nikolas Lubbe"
Nikolas ist Internationaler Meister (mit derzeit zwei GM-Normen und einem Peak-Rating über 2500), Turnierspieler, Kommentator und Trainer. Im Spiel wie auch im Coaching liegt seine Expertise im Mittelspiel. Abseits des Schachbrettes ist Nikolas Jurist in Braunschweig.

2 von 2 Bewertungen

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May 2, 2024 14:05

Inhaltlich didaktisch hervorragend

Viele 1.e4 Spieler hadern mit Französisch. Man kann zwar (wahrscheinlich) mit 3.Sc3 auf Vorteil hoffen, aber das ist mit dem Studium sehr komplizierter Varianten verbunden, deren Einschätzung sich auf Meisterebene gerne auch mal ändert. Auch die Hauptsysteme der Tarrasch Variante mit der Springer- Aufstellung auf e2 und f3 sind sehr anpruchsvoll und für Vereinsspieler oft schwer nachzuvollziehen. Daher erstaunt es nicht, dass viele zu Vorstoß oder Abtausch Varianten flüchten - dort aber kaum auf Vorteile hoffen dürfen. Nikolas gibt uns hier sehr gekonnt ein feines Repertoire mit dem Kortschnoi Gambit an die Hand, das vergleichsweise leicht zu erlernen und gut zu verstehen ist. Die Videos sind gut strukturiert und verlieren sich auch nicht in unendlichem Varianten- Bashing. Neben dem eigentlichen Kortschnoi Gambit werden auch die anderen wichtigen Varianten des "Universal- Systems", also mit dem Aufbau mit Sg1-f3 (statt Sg1-e2 und Sd2-f3 in den Tarrasch- Hauptssytemen) ausreichend ausführlich besprochen und vor allem gut erklärt. Abgerundet wird der Kurs in den ersten 3 Videos durch Empfehlungen gegen die frühen schwarzen Abweichungen, also 3. ... c5, Sc6 und dxe4. Hier sollte man sein Repertoire aber noch mit Material aus anderen Quellen ergänzen. Ganz kleiner Kritikpunkt: in der Variante 3. ... c5 empfiehlt uns Nikolas 4.exd5, was das Universal System direkt verlässt. Hier hätte ich mir gewünscht, einen Weg mit 4.Sf3 zu sehen, der in vielen Fällen noch zum Kortschnoi Gambit führen kann.

Unser Kommentar: Lieber Jochen, vielen Dank für dein Feedback! Die Spielweise mit 4. Sf3 hat tatsächlich den Vorteil, dass man noch ins Kortschnoi-Gambit kommen kann, danke für die Ergänzung! Liebe Grüße Nikolas

February 5, 2024 12:20

Es ist so dynamisch und aggressiv und man opfert was

Ich gebe es zu, den Titel habe ich aus Kapitel 6 (28:48) gestohlen - aber er passt einfach :-) Zu meiner Person (hat nichts mit dem Kurs zu tun, kann gerne übersprungen werden): Normalerweise beginne ich meine Partien mit einem fairen 1.d4, es gibt aber leider unsportliche Schwarzspieler, die hier mit einem unehrlichen 1...e6 antworten. Aus meiner Zeit als 1.e4-Spieler war Französisch jene Eröffnung, wo ich viel probieren und Varianten wechseln musste - es wollte einfach nichts passen, zu oft hatte ich einfach kein Gefühl für die daraus resultierenden Stellungen. *** *** Ja und wie kommt man dann auf die wahnwitzige Idee, als 1.d4-Spieler in einen Franzosen einzulenken, wo man doch weiß, das Schwarz das in seinem Repertoire haben muss? *** *** Ganz einfach: Etwas Abwechslung - es schadet auch nicht, sich seinen Schwächen zu stellen. Ich zähle mich auch eher zu den materialistischen Spielern - lieber einen Bauern einverleiben und daran kleben, auch wenn man eine Zeit verteidigen muss. Es zwingt einen also dazu, mit der Initiative zu spielen. Im d4-Komplex ist es nicht so einfach, sich einzelne Varianten (wie zB: ein Kortschnoi-Gambit) herauszupicken, ohne durch Zugumstellungen andere Variante mitumkrempeln zu müssen. Und außerdem ist da noch eine Rechnung offen mit Französisch und es ist Zeit, zurückzuschlagen! *** *** *** *** *** *** So ... aber jetzt zum Kurs *** *** Positiv gefallen hat mir: *** *** -) Die Geschwindigkeit ist optimal. Durch bekannte Züge wird schnell durchgespielt (zB: aus der Ausgangsstellung). Das ist gut für die Wiederholung und kostet nicht viel Zeit. Wenn es komplizierter wird bzw. etwas Neues zu sehen gibt, wird das Tempo reduziert und man hat genügend Zeit alles zu erfassen. *** *** -) Der Kurs ist natürlich über das Kortschnoi-Gambit. Trotzdem gibt es auch kurz eine Anleitung gegen die schwarzen Alternativen am Weg zum Gambit (zB: Rubinstein, ...). D.h. man kann hier ohne viel Zusatzlektüre loslegen und weiß grob, wie man sich aufstellen sollte. *** *** -) Pläne werden teilweise gezeigt, indem die Figuren zwar gezogen werden, aber auf den Feldern nicht losgelassen werden. D.h. die Stellung selbst ändert sich nicht, man sieht trotzdem sehr schön, wo die Figuren hin sollen und auch wie sie dort in der Regel hinkommen. Das Brett wird damit auch nicht in einem Meer von Pfeilen ertränkt und bleibt so übersichtlich. *** *** -) es werden immer wieder ruhige und weniger ruhige Alternative angegeben und auch, warum manche Varianten nicht empfohlen werden. So bekommt man ein besseres Verständnis/Überblick über den Variantenkomplex, ohne erschlagen zu werden. *** *** -) Taktische Motive werden immer wieder wiederholt und auch gezeigt, warum manch "logische Fortsetzung" von Schwarz besser ungespielt bleibt *** *** -) Am Ende der Kapitel gibt es eine kurze Zusammenfassung. *** *** -) Nikolas versteht es, den Zuschauer zu motivieren - es wird nie langweilig oder langatmig! Das sorgt auch dafür, das man stets fokusiert bleibt. *** *** *** *** Einzigen Punkt, den ich bemängeln muss ist, das in manchen Varianten (wenn auch selten!) das Läuferpaar aufgegeben wird. Bei anderen Autoren würde ich darüber hinwegsehen - aber nicht hier ;-) *** *** *** *** Zusammengefasst: ein kleiner, netter und in sich abgeschlossener Kurs und aus meiner Sicht eine klare Empfehlung. *** *** Ich freue mich auf den nächsten Franzosen!